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Buchempfehlung: Weihnachten - Brauchtum im Artglauben |
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Geschrieben von: Handalf
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Genau zur Julzeit möchten wir Ihnen als kleine Anregung unsere Schrift "Weihnachten - Brauchtum im Artglauben" empfehlen. Die nun schon in 4. Auflage erschienene Schrift, ist seit 1969 so gut erweitert bzw. verbessert worden, daß einer guten Feiergestaltung nichts mehr im Wege steht. Erhalten können Sie diese Schrift über unseren Buchdienst www.asastru.de/versand .
Hier möchten wir allein die Einführung der Schrift wiedergeben:
Weihnachten heißt "Heilige Nächte" und ist schon an seinem Worte erkennbar als uraltes Erbgut der heidnischen, vorchristlichen und artgläubigen Zeit. Alle seine ursprünglichen Sinnbilder, angefangen von dem Wanderer mit blauem Sternenmantel und das eine Auge verdeckendem Hut, dem Schimmel und der Gabe, dem Guten zu spenden und den Bösen zu strafen, der Stille der folgenden Tage und Nächte, wenn die Himmlischen für eine Weile auf die Erde kommen, dem Ewigen Baum (der Tanne Friggs) und dem Gebot, in dieser Zeit nicht mehr zu tun als unbedingt notwendig ist, all dies ist germanisch, nordisch, urheidnisch und"fromm" im Sinne unserer Ahnen, wo Frömmigkeit noch Tugend im Althergebrachten bedeutete, Ergebenheit gegenüber den ewigen Gesetzen des Lebens und Wille, das Dasein in Hinblick auf Gesundheit und Schönheit, Tüchtigkeit und Liebeskraft gegenüber allem Werthaften zu gestalten.
So ist der Sinn dieses höchsten Festes des lebenbejahenden Menschen unserer Art die Einkehr in das Innerste unseres Weltbildes, die Hinwendung zu den Quellen unserer Seele und die Heimkunft unseres Herzens zu dem Glauben unseres eigenen Volkes, der zugleich die Religion aller Stämme indogermanischer Herkunft war. Ihm widmen wir uns auch als Menschen unserer Zeit, da wir erkannt haben, daß hier – in diesem Geistes- und Gemüts-Erbe – jene Kräfte liegen, die geeignet sind, auch einem "modernen Dasein" jene Tiefe und Innerlichkeit wiederzugeben, deren wir alle zur Schaffung neuen Lebensgefühls und damit neuer Kultur bedürfen.
Lichter auf Gräbern in reicher Zahl strahlten durch Tage den Toten, setzten den Ahnen ein feuriges Mal, bleibender Liebe helleuchtender Strahl denen, die vor uns geboren.
Lichter des Lebens in grünem Ring bringt dann des Jahreslaufs Kreisen. Tod gebirt Leben - ein jegliches Ding, sei es ein großes und sei es gering, will auf des Lichtes Sieg weisen.
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Jürgen Rieger - Anwalt für Deutschland jetzt beim Buchdienst |
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Geschrieben von: Handalf
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Nun ist es endlich so weit, viele haben schon darauf gewartet. Das Buch über unseren Leiter ist nun beim Buchdienst der Artgemeinschaft - GGG e.V. erhältlich. www.asatru.de/versand
Jürgen Rieger - wie kaum an einem anderen schieden sich an ihm die Geister. Für das Establishment und seine Fußtruppen war er die Verkörperung des Bösen - Nazi, Rassist, Militarist, ein gefährlicher Mann, der Geist und Geld für verabscheuungswürdige Zwecke einsetzte. Für die anderen war er ein guter Familienvater, ein aufrechter und hilfsbereiter Kamerad, ein Mann voller Wissen, Esprit, Charme und unbändigem Einsatzwillen für seine Ideale. Ein Anwalt für Deutschland, für sein Vaterland, das er von Herzen liebte.
Dieses Buch ist nicht wissenschaftlich, nicht unparteiisch, objektiv oder gar eine vollständige, abschließende Lebensbeschreibung. Ziel und Anspruch dieser Veröffentlichung ist es, ein Lebensbild wiederzugeben, eine biographische Skizze, die den Menschen und politischen Kämpfer Jürgen Rieger in all seinen Facetten darstellt. Dieses Buch zeigt den Jürgen Rieger, wie er in den Medien nicht dargestellt wurde. Es läßt ihn selbst zu Wort kommen, seine Familie, seine Mitstreiter und Kameraden. Jürgen Rieger soll nicht idealisiert werden, sondern als der Mensch dargestellt werden, der er war, mit seinen Fehlern und Schwächen, mit seinen Vorzügen und Stärken. Jürgen Rieger war der Anwalt für Deutschland.
Dieses Buch will ihm Gerechtigkeit widerfahren lassen.
208 S., zahlr., teils farbige Abb., Gebunden |
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Letzte Ausgabe der Nordischen Zeitung für dieses Jahr erschienen |
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Geschrieben von: Handalf
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Ab sofort bietet der Buchdienst der Artgemeinschaft - GGG e.V. die letzte Ausgabe der Nordischen Zeitung für dieses Jahr an.
Aus dem Inhaltsverzeichnis:
- Wintersonnenwende Otto Sigfried Reuter
- Was Christen nicht wissen, aber ihre hohen Priester! K.-H. R.
- Das germanische Heerwesen Harry Radegeis
- Jahresgedenken für Jürgen Rieger eine Gefährtin
- Mütternacht – Gedanken zur Feiergestaltung Manuel Obliers
- Unseren jungen Gefährten – Frühgeschichte des Germanentums – Prof. Ernst Wahle – Teil 7
- Unseren jüngsten Gefährten – Brief von der Großmutter – Hänschen soll tanzen
- und vieles mehr
Diese Ausgabe kann einzeln oder gleich im Zuge eines Abos sofort unter www.asatru.de/versand bestellen.
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Vorletzte Ausgabe der Nordischen Zeitung in diesem Jahr erschienen |
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Geschrieben von: Handalf
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Seit einigen Tagen gibt es nun die neueste Ausgabe der Nordischen Zeitung beim Buchdienst der Artgemeinschaft.
Aus dem Inhaltsverzeichnis:
- Nordisches Rasseschicksal im Altertum - Karl Buchholz
- Hendrik Conscience: "Er lehrte sein Volk lesen" - D.F. Conscience
- Besetzung von Tirol vor 200 Jahren - Werner J.
- Königin Luise - Wolfgang D.
- Unseren jungen Gefährten - Früheschichte des Germanentums Teil 6
- Unseren jüngsten Gefährten - Blinde Kuh, ich führe dich
- und vieles mehr
Die Ausgabe entweder einzeln oder gleich im Zuge eines Abos unter www.asatru.de/versand bestellen.
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Die vorletzte Nordische Zeitung in diesem Jahreslauf ist erhältlich |
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Geschrieben von: Handalf
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Nordische Zeitung Heft 3/72. Jahrgang für Heuert/Scheiding 3810 n.St.
Inhaltsverzeichnis: Nordisches Rasseschicksal im Altertum - Karl Buchholz Hendrik Conscience: "Er lehrte sein Volk lesen" - D.F. Conscience Besetzung von Tirol vor 200 Jahren - Werner J. Königin Luise - Wolfgang D. Unseren jungen Gefährten - Früheschichte des Germanentums Teil 6 Unseren jüngsten Gefährten - Blinde Kuh, ich führe dich und vieles mehr |
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Sonnenwende |
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Geschrieben von: Handalf
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Ewig dreht das Rad des Lebens
Ewig kreisen Zeit und Erde
Ewig neut sich so des Jahres
und des Menschen "Stirb und Werde".
Die Bräuche der Sommersonnenwende gehören mit zum ältesten überlieferten Brauchtum unseres Volkes. Wie allen indogermanischen Völkern war auch den Germanen der Lauf des Jahres bestimmend für Arbeit und Feier. Während die keltischen Völker nach der Zweiteilung ihres Jahreslaufes nur Feiern zur Maien- und Herbstzeit kannten, lagen bei den Germanen, die drei Jahreszeiten unterschieden, die bedeutendsten Festzeiten in unmittelbarer Nähe der Tag- und Nachtgleichen, bzw. der beiden Sonnenwenden. Galt die Mittwinterzeit, die Wiederkehr des lebenspendenden Lichtes, als höchste Festzeit, an der überall Julfrieden herrschte, so waren das Frühlings- oder Osterfest, die Sommersonnenwende und die Totengedenktage die festliegenden Tage des ungebotenen Things, der grossen Rats- und Gerichtsversammlungen aller freien 20 Männer eines Volksstammes.
Alle Jahreslauffeste sind von den gleichen Sinnbildern begleitet: Feuer, Lebensbaum und Lebenswasser, obwohl doch die Natur zu den verschiedenen Jahreszeiten ein ganz unterschiedliches Bild bietet.
Jahrhundertelang hat der eindringende Christianismus versucht, diese alten Volksbräuche auszurotten, und erst, als dies trotz strenger Strafen gegen Zuwiderhandelnde nicht gelang, begann man die Bräuche zu verfälschen und ihnen einen christlichen "Sinngehalt" unterzuschieben. So wurde das höchste Fest unserer nordischen Ahnen, die Feier der Wiederkehr des Lichtes, zum Geburtstag des Jesus von Nazareth erklärt, das kräfteweckende, lebenspendende Maiengrün der Weidenzweige fand als "Palmbuschen" Eingang in das kirchliche Osterbrauchtum und die Dank- und Freudenfeuer der Mittsommerzeit wurden Johannes dem Täufer geweiht. Kranz und Rad, seit Urzeiten im Norden Sinnbild der Unendlichkeit des Lebens in seiner ewigen Wiederkehr, lebten weiter in den "Osterrädern", dem "Kirmesbaum" und dem "Adventkranz". Im heutigen Brauchtum der Julzeit tritt das im Freien abgebrannte Feuer gegenüber dem ewig grünenden Lebensbaum zurück und findet nun seine Darstellung im Licht der Kerzen und dem noch in einzelnen Landschaften gebräuchlichen kultischen Neuentfachen des Herdfeuers. Herd und Altar waren bei den indogermanischen Völkern ein- und dasselbe und galten als heilig. Demgegenüber haben sich zur Mittsommerzeit vor allem die Feuerbräuche erhalten, während das Lebensbaum-Brauchtum dieser Zeit oft mit den Frühlingsbräuchen verschmilzt oder sich nach "Hohe Maien", der christlichen "Pfingstzeit", verlagert. In vielen deutschen Gauen setzt man auch heute noch feierlich den "Maibaum", einen mit bunten Bändern und meist 3 Kränzen geschmückten hohen Baum, oder man steckt Sträusse, die oft aus siebenerlei Kräutern gebunden sind, an die Ecken der Felder. In manchen Gegenden Thüringens gibt es buntgeschmückte "Eierbäume", sowohl zu Ostern und Hohe Maien als auch zur Sommersonnenwende und sie werden genau so im Reigen umtanzt, wie es bei den eiergeschmückten Bäumen in den Vogesen zur Neujahrsnacht Brauch ist. Hängt beim Maibaum der grüne Kranz immer waagerecht, so finden wir ihn zur Sonnwendzeit oft senkrecht auf hohen Stangen befestigt, sei es bei den schwedischen Mittsommerstangen, dem Mimosquost in Nordschleswig oder der Queste und dem Ouestenbaum im Harz und in Thüringen. Im Salzburgischen trägt man Prangstangen über die Felder, während in der Heidelberger Gegend und im Odenwald beim "Sommertagumzug" Haselgerten mitgetragen werden, die mit immergrünen Pflanzen, Äpfeln und Brezeln geschmückt sind. Eier und Äpfel zählen seit altersher zu den Sinnbildern der Fruchtbarkeit und Brezel und Kranz verkörpern die Unendlichkeit. Es gibt aber auch Umzüge, bei denen Gestalten mitgeführt werden, die in grünes Laub - seltener in Stroh - gewickelt sind. Die Gestalt trägt verschiedene Namen: in den Alpenländern nennt man sie meist "Pfingstlümmel", in der Saarpfalz "Pfingstquak" und vom Augsburger Umland bis tief hinein ins Schwäbische "Wasservogel". Der letztgenannte Brauch stellt schon die Verbindung zu den verschiedenen Wasserbräuchen her, die vielfach zu Ostern, zu Pfingsten oder zur Sonnwendzeit überliefert sind. Quellen und Brunnen waren für unsere Vorfahren verehrungswürdige Stellen, wohl in Erinnerung an den Urdbrunnen, aus dem alles Leben stammte. Auch heute noch ist es in verschiedenen deutschen Landschaften üblich, Brunnen und Quellen zur Festzeit mit Blumen zu umkränzen oder in ernstem Schweigen ihr segenbringendes Wasser nach Hause zu tragen. In vielen süddeutschen Orten, von den Ardennen bis nach Oberkrain, lässt man zur Mittsommerzeit bei einbrechender Nacht brennende Lichter die Bäche und Flüsse hinabschwimmen, während man am Kurischen Haff brennende Teertonnen ins Meer treiben lässt.

So, wie beim Tode berühmter germanischer Helden ihre Grabhügel umritten wurden, fanden auch in den Nächten der grossen Stammesfeier Ritte um Hügel und Brunnen statt. Aus der Freude aller indogermanischer Völker am Wettkampf entwickelten sich hieraus später Kampf- und Reiterspiele. Die Rennbahnen in der Nähe der berühmten Sonnenheiligtümer von Stonehenge und den Externsteinen geben hiervon noch genau so Zeugnis wie jene über Jahrhunderte überlieferten Reiterspiele wie das Ringelstechen oder das Vogelschiessen, die heute noch mancherorts am Nachmittag des Sonnwendtages gebräuchlich sind. Die eigentlichen Feuerbräuche sind aber am weitesten verbreitet und gleichen sich in ihrem Ablauf von Lichtmess, Fasnacht, Ostern und Walpurgisnacht bis zur Sommersonnenwende. Die Biikenfeuer in Nordfriesland werden am 22. Hornungs in der Nähe alter Grabhügel abgebrannt und zeigen damit noch sehr gut die altnordische Sitte, die verstorbenen Vorfahren am Leben und Feiern der Sippengefährten teilnehmen zu lassen. Im schwäbisch-alemannischen Siedlungsraum sind die Höhenfeuer vor allem zur Fasnachtszeit gebräuchlich, was in den Ausdrücken Fasnetfunken und Funkensonntag seinen Niederschlag findet. Sie gehen vielleicht ebenso wie die irischen Feuer am Fasnachtsdienstag auf die alte keltische Jahresteilung zurück. Jakob Grimm ist in seiner "Deutschen Mythologie" noch der Ansicht, die Osterfeuer wären mehr im Norden, die "Johannisfeuer" mehr im Süden Deutschlands gebräuchlich, doch hat die neuere Volkskundeforschung diese Annahme nicht bestätigen können. Osterfeuer sind auch im Sauerland, im Harz und in Tirol nachgewiesen. Im Klagenfurter Becken ist zu Ostern ein Fackeltanz üblich und des Osteräderrollen in Lügde in Westfalen gleicht genau jenem, das schon 1576 von dem Donauwörther Humanisten Sebastian Frank erwähnt wird. Diese Feuerräder kennt man aber auch zur Sonnwendzeit in vielen Orten in Luxemburg, im Moselland und in der Eifel, im Elsass und in der Rhön, im Odenwald, in Nassau, in Bayern und Schwaben, in der Schweiz und in Schlesien. Es sind grosse, hölzerne Räder, die mit viel Stroh oder Werg umwickelt sind und brennend von den Höhen ins Tal gerollt werden. In anderen Gegenden werden kleinere hölzerne Scheiben auf eine Stange gesteckt und brennend ins Tal geschleudert. Von den Burschen werden dazu gereimte Liebeswünsche gerufen oder altüberlieferte Sprüche für Flursegen und Erntedank. Die Feuerstösse selbst sind meist kunstvoll aufgebaut, oft ragt in ihrer Mitte ein hoher, mit Blumen oder Kränzen geschmückter Stamm empor. In manchen Gegenden ist es der Maibaum, der vorher wochenlang mitten im Dorf stand. Aus Frankreich ist der Brauch bekannt, am 1. Mai einen Baum zu fällen und so kunstvoll zu keilen, dass er rautenförmig auftreibt. Er wird dann zur Sonnenwende auf einem Hügel abgebrannt. So, wie oft der Maibaum im Reigen umtanzt wird, geschieht es auch mit dem Feuer, nicht nur bei uns, sondern auch in England, Dänemark und Norwegen. Überall ist der Glaube verbreitet, dass das heilige Sonnwendfeuer Segen bringe, sei es für die Fluren, über die die Räder rollen oder die Scheiben fliegen, sei es für das Vieh, das durch das fast herabgebrannte Feuer getrieben wird, wie vor Jahrhunderten bei Seuchengefahr durch das kultisch entfachte "Notfyr". Auch die Menschen sollen dieser läuternden Kraft der Flammen teilhaftig werden. Deshalb springen sie übers Feuer, Bursch und Mädel gemeinsam, wenn sie in Zukunft auch gemeinsam den Lebensweg mit einer Fackel oder einem Span heimgetragen, um das vorher sorgfältig gelöschte Feuer neu zu entfachen und bis zum nächsten Sonnwendfeuer zu bewahren. Vielfach gerieten jedoch die alten Bräuche gegen Ende des vorigen Jahrhunderts in Vergessenheit als Industrialisierung und Verstädterung die alten bäuerlichen Lebensformen zu verflachen begannen. Im Brennpunkt des Volkstumskampfes jedoch, im Grenzgebiet z.B. Deutsch-Österreichs, lebten die alten Formen weiter und in den Jahren der deutschen Not wurden die ursprünglichen Freudenfeuer mehr und mehr zu vaterIändischen Mahnfeuern. Vom Wandervogel und der Bündischen Jugend wurde diese Form aufgegriffen und in ganz Deutschland verbreitet, sodass für uns heute die Feier der Sonnenwende auch das Bekenntnis zu Volk und Vaterland einschliesst, auch wenn wir uns in den Formen möglichst an altüberliefertes Brauchtum halten wollen.
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Gestaltung artgläubiger Feste wie der Sonnenwende |
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Geschrieben von: Handalf
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Demnächst ist es wieder so weit, die Sonne steht am höchsten Punkt und es wird der längste Tag sein. Dann werden die Tage wieder kürzer und der Jahreslauf geht weiter. Zu dieser Zeit feiert man die Sommersonnenwende. Aus diesem Grunde möchten wir auf ein Buch aus der Buchreihe "Werden und Wesen der Artreligion" hinweisen. Der verstorbene Leiter der Artgemeinschaft Jürgen Rieger verfasste im Jahre 3804 n.St. das Buch "Über Sinn und Gestaltung artgläubiger Feiern und Feste".
Hier einiges aus dem Inhaltsverzeichnis:
- Wer gestaltet die Feier?
- Wo sollen wir feiern?
- Sächliche Hilfsmittel zur Feiergestaltung
- Gestaltungsmittel
- Die Morgenfeier
- Sonstiges zu Feiern und Festen
- Organisation von Feiern
- Kopie des Alten oder Neugestaltung
- Sittlichkeit, Sitte und Brauch
Dieses Buch kann sicherlich der ein oder andere für die Gestaltung unserer Feste gebrauchen bzw. einmal lesen, was eventuell alles zu beachten sei. Erhältlich ist dieses Buch beim Buchdienst der Artgemeinschaft - GGG e.V. unter www.asatru.de/versand . |
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Das geht auf keine Kuhhaut |
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Geschrieben von: Handalf
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Neue Auflage des Buches "Das geht auf keine Kuhhaut" vom Verfasser Siegfried Gehrke, erhältlich beim Buchdienst der Artgemeinschaft - GGG e.V.
Jürgen Rieger schrieb dazu: Wir empfehlen das ausgezeichnete und mit Humor geschriebene Buch des Verfassers: „Das geht auf keine Kuhhaut – Jugendschwänke und Sittengeschichten aus Klein Ammensleben“. Das zeigt, wie früher Kinderleben auf dem Lande war, und was den Kindern in zubetonierten Großstädten heute an Erlebnisreichtum versagt ist.
2. Auflage 2010 n. übl. Ztr., 198 Seiten,
Weiterhin sind von Siegfried Gehrke noch folgende Schriften herausgebracht worden, unter anderem "Brauchtum und Jagd im Jahreskreis" und "Die Jungen vom Arendsee". Diese und die Neuauflage von "Das geht auf keine Kuhhaut" erzählen von Erlebnissen aus dem Leben von Siegfried Gehrke, als er noch in Sachsen-Anhalt lebte.
Alle drei Schriften von Gehrke erhalten Sie schnell und unkompliziert über unseren neu eingerichteten Buchdienst im Weltnetz.
www.asatru.de/versand |
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